Liebst du animierte Filme und Trickfilme auch so sehr wie Nelly? Nelly gefallen die tollen Geschichten und die bunten Figuren total. In dieser Woche gibt es eine tolle Veranstaltung rund um das Thema Trickfilm: Das Internationale Trickfilm-Festival. Das findet normalerweise in Stuttgart statt. In diesem Jahr wurde es aber ins Internet verlegt.
Auf der Webseite vom Trickfilm-Festival ist in diesen Tagen einiges geboten. Immer von 14 bis 17 Uhr gibt es im Live-Stream Programm für Kinder. Zum Beispiel kannst du lernen, wie du einen Trick-Film selbst gestalten kannst. Außerdem werden schöne Filme wie zum Beispiel "Nils Holgersson" gezeigt. Schau doch mal gemeinsam mit einem Erwachsenen rein! Den Live-Stream findest du hier: https://onlinefestival.itfs.de/.
Vielleicht interessieren dich ja noch andere Angebote im Live-Stream. Das ganze Programm wird hier aufgelistet: https://www.itfs.de/news/der-kostenlose-live-stream-das-programm/
Außerdem beschäftigt sich das Trickfilm-Festival mit digitalen Spielen. Wenn du dich für Spiele interessierst, schau doch mal in der "GameZone" vorbei. Am besten erforschst du die Kategorie auch mit einem Erwachsenen. Hier geht es zur "GameZone": https://onlinefestival.itfs.de/gamezone/kids/.
Dort findest du zum Beispiel coole Spieletipps für das Smartphone oder Tablet.
Nelly wünscht dir ganz viel Spaß mit den Trickfilmen und Spielen!
Mittwoch, 6. Mai 2020
Dienstag, 5. Mai 2020
Origami: Kranich und viele andere Tiere aus Papier falten
Kennst du schon Origami? Das ist die Kunst, Papier zu falten. Die Origami-Kunst kommt aus Asien und ist heute auch in Deutschland bekannt. Aus dem Papier können zum Beispiel Tiere oder andere schöne Dinge entstehen.
Nelly liebt Origami, denn damit kann sie sich überall die Zeit vertreiben. Alles, was man dafür braucht, sind Papier und eine Unterlage zum Falten. Und schon kann sie tolle Dekorationen für die Bücherei machen.
Heute zeigt dir Nelly eine einfache Origami-Anleitung: Einen Kranich. Der sieht am Ende so aus:
Alles, was du für das Falten brauchst, ist ein quadratisches Blatt Papier. Alle Ecken müssen also gleich lang sein. Wenn du kein quadratisches Blatt Papier hast, kannst du auch ein normales Papier nehmen. Dann brauchst du noch eine Schere.
Übrigens: Es gibt auch extra Origami-Papier. Das kann man besonders leicht falten. Du kannst aber jedes Papier nehmen. Am besten klappt es mit dünnem Papier.
Besonders schön ist es natürlich, wenn du buntes Papier zum Falten verwenden kannst. Nelly hat ein hell-blaues Blatt Papier benutzt.
Wenn dein Papier nicht quadratisch ist, falte zuerst die linke obere Ecke auf die untere Papier-Kante. So, dass die linke Papier-Kante genau auf der unteren Kante liegt. Das kannst du überspringen, wenn dein Papier quadratisch ist.
Schneide dann den überstehenden Papier-Rest auf der rechten Seite ab. Jetzt hast du ein Dreieck.
Wenn dein Papier schon quadratisch war, falte es auch zum Dreieck.
Falte das Papier jetzt wieder auf und lege es mit einer gefalteten Ecke zu dir hin.
Nehme jetzt die linke Ecke und falte sie so, dass die linke obere Papierkante auf der mittleren Faltlinie liegt. Mache dann das gleiche mit der rechten Ecke.
Jetzt wiederhole den Schritt zuerst links, dann rechts noch einmal. Nun hast du längere, spitzere Seiten. Achte darauf, dass der Knick bis ganz oben zur Spitze durchgeht.
Nimm jetzt die Spitze oben und falte sie an die untere Spitze. Knicke das Blatt dann entlang der mittleren Falz-Linie so, dass die Spitze oben bleibt.
Jetzt wird es etwas knifflig. Nimm die obere Spitze in die Hand und ziehe sie nach oben, bis sie ungefähr in einem Winkel wie im Bild zum unteren Teil steht. Halte dabei auf beiden Seiten die Verbindung zwischen Spitze und Unterseite fest. Drücke die Stelle danach ein bisschen fest, damit der Hals des Kranichs stehen bleibt.
Jetzt machen wir noch den Schnabel. Knicke dafür den oberen Teil der Spitze nach vorn ab und drücke ihn fest.
Und schon ist dein Kranich fertig! Natürlich macht Übung auch beim Origami falten den Meister. Versuche doch mal, verschieden große Kraniche zu falten. Je kleiner das Blatt ist, das du benutzt, desto schwieriger ist das Falten. Aber kleine Kraniche sehen dafür auch süßer aus, findet Nelly.
Hast du Lust noch andere Tiere und Dinge zu falten? Dann schau doch mal auf der Website "Einfach Basteln" vorbei. Dort gibt es noch viel mehr Origami-Anleitungen. Du findest sie hier: https://einfach-basteln.com/faltanleitungen/origami/
Nelly liebt Origami, denn damit kann sie sich überall die Zeit vertreiben. Alles, was man dafür braucht, sind Papier und eine Unterlage zum Falten. Und schon kann sie tolle Dekorationen für die Bücherei machen.
Heute zeigt dir Nelly eine einfache Origami-Anleitung: Einen Kranich. Der sieht am Ende so aus:
Alles, was du für das Falten brauchst, ist ein quadratisches Blatt Papier. Alle Ecken müssen also gleich lang sein. Wenn du kein quadratisches Blatt Papier hast, kannst du auch ein normales Papier nehmen. Dann brauchst du noch eine Schere.
Übrigens: Es gibt auch extra Origami-Papier. Das kann man besonders leicht falten. Du kannst aber jedes Papier nehmen. Am besten klappt es mit dünnem Papier.
Besonders schön ist es natürlich, wenn du buntes Papier zum Falten verwenden kannst. Nelly hat ein hell-blaues Blatt Papier benutzt.
Wenn dein Papier nicht quadratisch ist, falte zuerst die linke obere Ecke auf die untere Papier-Kante. So, dass die linke Papier-Kante genau auf der unteren Kante liegt. Das kannst du überspringen, wenn dein Papier quadratisch ist.
Schneide dann den überstehenden Papier-Rest auf der rechten Seite ab. Jetzt hast du ein Dreieck.
Wenn dein Papier schon quadratisch war, falte es auch zum Dreieck.
Falte das Papier jetzt wieder auf und lege es mit einer gefalteten Ecke zu dir hin.
Nehme jetzt die linke Ecke und falte sie so, dass die linke obere Papierkante auf der mittleren Faltlinie liegt. Mache dann das gleiche mit der rechten Ecke.
Jetzt wiederhole den Schritt zuerst links, dann rechts noch einmal. Nun hast du längere, spitzere Seiten. Achte darauf, dass der Knick bis ganz oben zur Spitze durchgeht.
Nimm jetzt die Spitze oben und falte sie an die untere Spitze. Knicke das Blatt dann entlang der mittleren Falz-Linie so, dass die Spitze oben bleibt.
Jetzt wird es etwas knifflig. Nimm die obere Spitze in die Hand und ziehe sie nach oben, bis sie ungefähr in einem Winkel wie im Bild zum unteren Teil steht. Halte dabei auf beiden Seiten die Verbindung zwischen Spitze und Unterseite fest. Drücke die Stelle danach ein bisschen fest, damit der Hals des Kranichs stehen bleibt.
Jetzt machen wir noch den Schnabel. Knicke dafür den oberen Teil der Spitze nach vorn ab und drücke ihn fest.
Und schon ist dein Kranich fertig! Natürlich macht Übung auch beim Origami falten den Meister. Versuche doch mal, verschieden große Kraniche zu falten. Je kleiner das Blatt ist, das du benutzt, desto schwieriger ist das Falten. Aber kleine Kraniche sehen dafür auch süßer aus, findet Nelly.
Hast du Lust noch andere Tiere und Dinge zu falten? Dann schau doch mal auf der Website "Einfach Basteln" vorbei. Dort gibt es noch viel mehr Origami-Anleitungen. Du findest sie hier: https://einfach-basteln.com/faltanleitungen/origami/
Montag, 4. Mai 2020
Zweisprachige Bilderbücher bei "Bilingual Picturebooks"
In der letzten Woche hat Nelly dir die Seite "Amira" vorgestellt, auf der es viele Bücher auch in einer anderen Sprache als Deutsch zu lesen gibt. Vielleicht hast du dir die Bücher dort nun schon alle angeschaut. Oder deine zweite Sprache wurde bei Amira gar nicht angeboten.
Heute möchte Nelly dir noch eine weitere Seite zeigen, die kostenlos Bücher auf Deutsch und vielen anderen Sprachen anbietet. Das ist die Seite "Bilingual Picturebooks" von den Bücherpiraten. "Bilingual Picturebooks ist Englisch und heißt "Zweisprachige Bilderbücher".
Auf der Seite der Bücherpiraten gibt es die Bücher nicht nur in 9 Sprachen, sondern insgesamt in 1001 Sprachen. Bestimmt sind also auch Bücher in der Sprache dabei, die du sprechen kannst. Und auch wenn du nur eine Sprache sprichst, ist es spannend, wie sich die Geschichte in anderen Sprachen anhört. Manche der Sprachen hast du bestimmt noch nie gesprochen gehört. Probiere es doch mal aus!
Die Seite findest du hier: https://www.bilingual-picturebooks.org/de/home.
Besonders gefällt Nelly, dass du die Bücher entweder selbst lesen kannst, oder viele Sprachen auch anhören kannst. Dafür musst du die Bücher herunterladen. Am besten lässt du dir dabei von einem Erwachsenen helfen.
Nelly wünscht dir viel Spaß beim Bücher und Sprachen entdecken!
Heute möchte Nelly dir noch eine weitere Seite zeigen, die kostenlos Bücher auf Deutsch und vielen anderen Sprachen anbietet. Das ist die Seite "Bilingual Picturebooks" von den Bücherpiraten. "Bilingual Picturebooks ist Englisch und heißt "Zweisprachige Bilderbücher".
Auf der Seite der Bücherpiraten gibt es die Bücher nicht nur in 9 Sprachen, sondern insgesamt in 1001 Sprachen. Bestimmt sind also auch Bücher in der Sprache dabei, die du sprechen kannst. Und auch wenn du nur eine Sprache sprichst, ist es spannend, wie sich die Geschichte in anderen Sprachen anhört. Manche der Sprachen hast du bestimmt noch nie gesprochen gehört. Probiere es doch mal aus!
Die Seite findest du hier: https://www.bilingual-picturebooks.org/de/home.
Besonders gefällt Nelly, dass du die Bücher entweder selbst lesen kannst, oder viele Sprachen auch anhören kannst. Dafür musst du die Bücher herunterladen. Am besten lässt du dir dabei von einem Erwachsenen helfen.
Nelly wünscht dir viel Spaß beim Bücher und Sprachen entdecken!
Sonntag, 3. Mai 2020
Lava-Lampe selbst basteln
Kennst du Lava-Lampen? Das ist eine besondere Art Lampe. Sie ist mit Flüssigkeit gefüllt und es steigen langsam Blasen nach oben. So einen Effekt kannst du ganz einfach selbst herstellen. Du brauchst dafür nur Dinge, die du vermutlich zuhause hast.
Eine Lava-Lampe selbst zu basteln ist ein interessantes Experiment. Zwar leuchtet die selbst gemachte "Lava-Lampe" nicht, aber die Blasen steigen langsam nach oben. Nelly zeigt dir, wie du das Experiment selbst zuhause machen kannst. Ganz unten im Beitrag ist ein Video, das zeigt, wie die selbstgebaute Lava-Lampe arbeitet.
Das brauchst du:
Wenn du magst, kannst du deine selbstgebaute Lava-Lampe noch von unten mit einer Lampe anstrahlen. Dann leuchtet sie wirklich so wie eine echte.
Eine Lava-Lampe selbst zu basteln ist ein interessantes Experiment. Zwar leuchtet die selbst gemachte "Lava-Lampe" nicht, aber die Blasen steigen langsam nach oben. Nelly zeigt dir, wie du das Experiment selbst zuhause machen kannst. Ganz unten im Beitrag ist ein Video, das zeigt, wie die selbstgebaute Lava-Lampe arbeitet.
Das brauchst du:
- Ein Einmach-Glas
- Sonnenblumen-Öl
- Eine Brausetablette oder Ahoi Brause
- Lebensmittelfarbe
- Wasser
So geht's:
Fülle das Einmachglas bis zur Hälfte mit Wasser
Fülle dann die Lebensmittelfarbe ins Glas und rühre kräftig um, damit die Farbe sich mit dem Wasser vermischt.
Fülle ungefähr genauso viel Öl ins Glas wie Wasser. Jetzt kannst du etwas Interessantes beobachten: Das Öl trennt sich von selbst wieder von dem Wasser und es bilden sich kleine Bläschen. Warte jetzt, bis das Öl und das Wasser ganz getrennt sind. Das Öl schwimmt dann auf dem Wasser. Das passiert, weil das Öl eine geringere Dichte hat als Wasser. Das bedeutet, dass eine gleich große Menge Öl und Wasser unterschiedlich schwer sind. Das Öl ist leichter und schwimmt deshalb oben.
Gebe jetzt die Brausetablette in das Glas oder schütte das Brause-Pulver dazu. Eine ganze Tablette zerbrichst du am besten in mehrere Teile, die du nacheinander hineinwirfst. Und schon entstehen viele kleine Bläschen, die nach oben schweben. Wenn die Blasen die Oberfläche erreichen, sinken sie wieder nach unten.
Aber wie entsteht dieser Lava-Lampen-Effekt? Die Zutaten der Brause verändern sich, wenn sie ins Wasser kommen. Das nennt man eine chemische Reaktion. Dabei entsteht Kohlensäure-Gas, das es auch im Sprudelwasser oder in Limo gibt. Deswegen prickelt Brause auch so auf der Zunge. Das Gas steigt im Wasser nach oben und zieht kleine eingefärbte Wasser-Bläschen mit sich. Wenn die Bläschen an der Oberfläche des Öls angekommen sind, sinkt das Wasser wieder nach unten, weil es schwerer ist als das Öl.
Hier siehst du die Lava-Lampe in Aktion:
Zum Abschluss gibt Nelly dir noch zwei Tipps:
Und wenn keine Bläschen mehr nach oben steigen, kannst du deine Lava-Lampe jederzeit wieder aktivieren, indem du ein neues Stück Brausetablette oder mehr Brausepulver hinein gibst.
Samstag, 2. Mai 2020
Nellys leckere Schokolinsen-Cookies
Nelly nutzt das lange Wochenende, um eine besondere Leckerei zu backen. Bei ihrem Lieblings-Rezept verbindet sie zwei von ihren liebsten Naschereien: Kekse und Smarties! Bekommst du auch schon Appetit? Keine Sorge, Nelly teilt das Rezept mit dir. Viel Spaß beim Backen!
Du brauchst dafür:
Und außerdem:
Du brauchst dafür:
Und außerdem:
- Einen Teigschaber
- 2 Teelöffel
- Ein Backblech mit Backpapier
- Ein Kuchengitter
Übrigens: Wenn du keinen Zimt magst, kannst du ihn auch einfach weglassen.
So geht's:
Als erstes solltest du schon mal den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Dann gibst du die Butter, den Zucker und die Prise Salz in die Rührschüssel. Rühre dann alles mit dem Handrührgerät cremig.
Jetzt gib noch das Ei dazu und rühre so lange weiter, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Mische das Backpulver und den Zimt mit dem Mehl. Die Mischung kannst du jetzt nach und nach in die Schüssel geben. Dabei rührst du weiter mit dem Handrührgerät. Sei vorsichtig beim Einfüllen, denn wenn du zu stark rührst oder zu viel auf einmal in die Schüssel gibst, wird es ziemlich staubig!
Wenn du alles ordentlich vermischt hast, ist der Teig fertig. Er sollte jetzt ungefähr so aussehen:
Nehme jetzt die beiden Teelöffel und hole damit einzelne Portionen des Teiges aus der Masse. Die Kugeln sollten ungefähr so groß sein wie Walnüsse. Setze die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Achtung: Lasse viel Abstand zwischen den Kugeln, denn die werden sich noch ausbreiten!
Deine Teighäufchen belegst du jetzt noch mit den Schokolinsen. Lege so viele drauf, wie du möchtest. Pass aber auf, damit genug für alle Cookies da ist.
Und jetzt kommen die Cookies in den Ofen. Bis sie fertig sind brauchen die Cookies etwa 15 Minuten. Die Ränder sollten dann goldbraun sein.
Hole die Cookies dann aus dem Ofen und lass sie ungefähr 15 Minuten auf dem Blech auskühlen. Lege sie dann auf ein Kuchengitter bis sie ganz abgekühlt sind.
Und jetzt ran an die Cookies, guten Appetit!
Freitag, 1. Mai 2020
Schmuck mit Papierperlen selber machen
Hast du dir schon mal selbst Schmuck gebastelt? Heute zeigt dir Nelly, wie du dir ganz einfach Armbänder und Ketten aus Schnur und Papier basteln kannst.
Du brauchst dafür:
Du brauchst dafür:
- Eine Schere
- Einen Bleistift
- Ein Lineal
- Ein Klebestift
- Einen Holzspieß oder eine Stricknadel
- Papier. Du kannst alte Werbe-Prospekte, Zeitungen, Zeitschriften oder Geschenkpapier nehmen.
- Ein Radiergummi
- Eine Schnur
- Wenn du magst kannst du auch schon fertige Perlen benutzen. Die brauchst du aber nicht unbedingt.
So geht's:
Suche dir als erstes aus den Prospekten, Zeitschriften oder Zeitungen eine Seite aus, die dir gefällt. Später wird die Perle ungefähr die Farbe der Seite haben. Du kannst ruhig ein wenig mit verschiedenen Farben experimentieren. Schneide die Seite aus dem Heft heraus.
Dann zeichnest du mit dem Lineal lange Dreiecke auf die Seite und schneidest sie aus. Radiere den Bleistiftstrich danach weg, damit die Perlen hinterher richtig schön aussehen. Je weiter die Unterseite und die Spitze des Dreiecks voneinander entfernt sind, desto dicker wird später deine Perle.
Nimm dir jetzt eines der Dreiecke, das Holzstäbchen und den Klebestift. Lege das Dreieck vor dich hin. Die Seite, die später nicht sichtbar sein soll, muss nach oben zeigen. Lege das Holzstäbchen an die breite Seite.
Nun trägst du den Kleber auf das Papierdreieck auf. Jetzt musst du nur noch das Dreieck um das Holzstäbchen herum aufwickeln. Pass auf, dass du den Anfang ganz eng um das Stäbchen wickelst.
Wenn du an der Spitze angekommen bist, trage nochmal Kleber auf die Spitze des Dreiecks auf. Sie muss gut festgeklebt sein. Sonst steht sie später ab, und das sieht nicht sehr schön aus. Jetzt musst du deine Perle nur noch vom Stäbchen herunterschieben. Pass dabei auf, dass du sie nicht zerdrückst.
Jetzt ist deine erste Perle fertig. Auf die gleiche Weise kannst du jetzt noch ganz viele Perlen anfertigen!
Wenn du genug Perlen gemacht hast, kannst du sie dir auf die Schnur auffädeln und als Kette oder Armband tragen. Wenn du magst, kannst du auch andere Perlen zwischen die selbst gemachten Papier-Perlen auffädeln.
Natürlich kannst du die Papier-Perlen auch noch verzieren. Das geht zum Beispiel mit Farbe, Glitzer oder Draht, den du um die Perlen herumrollst.
Donnerstag, 30. April 2020
Fantasie-Tiere malen bei Langeweile
Eigentlich ist Malen eine von Nellys Lieblings-Beschäftigungen. Sie denkt sich gerne schöne Szenen aus, in denen sie sich selbst oder Freunde mit bunten Stiften malt. Irgendwie ist heute aber der Wurm drin. Nelly sitzt an einem Tisch in der Lese-Werkstatt vor einem weißen Blatt Papier. "Ich weiß einfach nicht, was ich malen soll", denkt sie und schaut sich die verschiedenen Buntstifte an.
Gefrustet fängt sie an, mit einem Bleistift einfach so auf dem Papier herumzukritzeln. Dann betrachtet sie ihr Bild und kneift die Augen zusammen. Das sieht aus wie ein Tier! Die schlechte Laune ist wie weggeblasen. Sie greift nach den Buntstiften und malt das Tier aus. Es bekommt auch noch ein Auge. Sie zeigt dir hier, wie du aus "Kritzi Kratzi", wie Nelly es nennt, coole Fantasietiere malen kannst.
Du brauchst dafür nur ein Blatt und Buntstifte.
Versuche dann, in dem gemalten Bild ein Tier zu erkennen. Drehe das Bild einmal in alle Richtungen und überlege, wie du aus der Form ein Tier machen könntest.
Wenn du das Tier gefunden hast, male ihm ein Auge. Du kannst ihm natürlich auch noch einen Mund oder andere Sachen dazu malen. Dann kannst du es ausmalen. Bei Nelly ist aus dem Kritzi Kratzi eine Schlange geworden.
Natürlich können dabei aus Fantasie-Tiere herauskommen. Lass dich überraschen, was bei deinen Formen alles herauskommt! Diese Bilder hat Nelly noch gemalt:
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